ROOIBOS-TEE
ALLES WISSENSWERTE ÜBER ROOIBOS-TEE
Zum Mitbringen. Zum Verschenken. Zum unkompliziert Genießen.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit hast du schon einmal Rooibos-Tee getrunken. Tatsächlich ist vielen aber gar nicht bewusst, was Rooibos-Tee überhaupt ist – oder wie er ausgesprochen wird. In diesem Mini-Wiki erfährst du alles Wissenswerte rund um Rooibos.
Was ist Rooibos-Tee?
Rooibos-Tee ist weder ein klassischer Früchtetee noch ein Kräutertee. Doch was ist Rooibos-Tee dann?
Rooibos ist eine Pflanze, die zu den sogenannten Hülsenfrüchtlern gehört. Ihr wissenschaftlicher Name ist: Aspalathus linearis. Aus dieser Pflanze wird der bekannte Rooibos-Tee gewonnen.
Die Rooibos-Pflanze ist ein ein bis zwei Meter hoher Strauch. An den sehr dünnen Ästen befinden sich kahle Laubblätter, die fast an Kiefernnadeln erinnern. Die Rinde der Zweige ist oft rötlich. In der Blütezeit zeigen sich filigrane, gelbe Blüten.
Eigentlich ist Rooibos-Tee vielmehr ein teeähnliches Getränk. Das liegt daran, dass er nicht aus den Blättern der Teepflanze gewonnen wird – anders als grüner oder schwarzer Tee.
Woher kommt Rooibos? | Seine Herkunft
Die Pflanzen, aus denen Rooibos-Tee gewonnen werden, wachsen ursprünglich in den westlichen Bergregionen der südafrikanischen Provinz Westkap. In Südafrika gilt der Tee übrigens als Nationalgetränk.
Wann Rooibos-Tee das erste Mal verwendet wurde, ist nicht bekannt. Was man aber weiß, ist, dass er im 16. Jahrhundert vermutlich das erste Mal in einer pharmazeutischen Schrift verwendet wurde. Vor über 300 Jahren entdeckten die Bewohner einer Bergregion nördlich von Kapstadt, dass sie die nadelartigen Rooibos-Blätter mit heißem Wasser aufbrühen können und dadurch ein schmackhaftes Getränk erhalten.
Die Menschen damals begannen, die Blätter zunächst zu ernten, dann mit Hämmern zu bearbeiten und schließlich zum Fermentieren aufzuhäufen. Danach legten sie die Blätter zum Trocknen in die Sonne.
Irgendwann schaffte es Rooibos-Tee dann auch nach Europa. Inzwischen ist „Rooibos“ bzw. „Red Bush“ eine geschützte Ursprungsbezeichnung der Europäischen Union für das afrikanische Produkt.
Rooibos-Tee | Name und Aussprache
Der Name Rooibos stammt aus der Sprache Afrikaans:
- “rooi“ bedeutet „rot“
- “bos“ bedeutet „Busch“
Das ist auch der Grund dafür, warum man hierzulande oft „Rotbusch“ hört – das ist einfach die eingedeutschte Variante. Auch „Rooibusch-Tee“ bzw. „Roibusch-Tee“ sind mögliche Varianten. Und einige sprechen auch von „Rooibus-Tee“.
Und wie spricht man „Rooibos-Tee“ nun tatsächlich aus? Die korrekte Aussprache ist „Roiboss“ in zwei Silben – also eigentlich gar nicht so kompliziert.
Anbau und Besonderheiten von Rooibos-Tee
Rooibos-Tee wird unter strenger hygienischer Kontrolle angebaut und geerntet. Er stammt aus dem Hochland der Zedernberg-Gebirgskette – dort ist das Klima ideal für die beheimatete Pflanze.
Während das Wachstum der Pflanze natürlicherweise ruht, schneidet man die Zweige des Strauches ab – das erfolgt meist vom Sommer bis zum Frühherbst. Heute kommen – im Gegensatz zu früher – immer häufiger Maschinen zum Einsatz. Aber teilweise wird immer noch von Hand mit der Sichel geerntet, da dies die schonendste Methode ist. So kann der Strauch in der nächsten Phase wieder stärker wachsen.
Anschließend wird das Erntegut sehr fein gehackt und gequetscht – das setzt die Fermentation in Gang. Sie ist nötig, damit der Rooibos-Tee seinen typischen Geschmack und seine typische Farbe erhält.
Danach folgen Prozesse des Wässerns und Lüftens – und dann kann der Tee auch schon trocknen. Jetzt muss er nur noch verpackt und verschickt werden.
Wie schmeckt Rooibos-Tee?
Rooibos-Tee gilt als „unkompliziert“. Der Geschmack wird als mild und erdig beschrieben – mit einer zurückhaltenden süßlichen Note. Es gibt verschiedene Kombinationen, die sich besonders empfehlen:
- In unserer Mischung Wunscherfüller trifft Rooibos auf Karamell und Zimt.
- Bei Happy Birthday mischen wir den Geschmack von Rooibos-Tee mit Vanille – ein echter Klassiker.
- Die Mischung Lieblingsmensch kombiniert Rooibos mit Joghurt-Himbeer-Geschmack.
- Ganz besonders ist unsere Mischung Folge dem Hasen: Rooibos-Tee trifft auf Schokolade!
Einige Menschen vermuten bei Rooibos-Tee eine aufputschende Wirkung. Doch im Gegensatz zu grünem, schwarzem oder weißem Tee enthält er kein Koffein! Außerdem hat er einen geringen Tannin-Gehalt. Das ist der Grund dafür, dass er nicht nachbittert.
Rooibos-Tee | Inhaltsstoffe im Überblick
Rooibos-Tee wird teilweise eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Das hat mit seinen Inhaltsstoffen zu tun:
- Phenole
- Flavonoide
- Polyphenole
- ätherische Öle
Wir trinken unseren Rooibos-Tee ausschließlich zu Genusszwecken. Wenn du etwas für deine Gesundheit suchst, solltest du Apotheken oder spezialisierte Anbieter konsultieren.
Rotbusch-Tee richtig zubereiten
Wie bereits erwähnt, ist Rooibos-Tee sehr unkompliziert. Du kannst also bei der Zubereitung nicht sehr viel falsch machen:
- Gib einen gestrichenen Teelöffel losen Rooibos-Tee in einen Teefilter
- Übergieße den Tee mit kochendem Wasser und lass ihn 4 bis 5 Minuten ziehen.
- Genieße dein Heißgetränk!
Du kannst deinen Rooibos-Tee pur genießen, aber er lässt sich auch wunderbar mit Milch, einer Milch-Alternative oder Orangensaft vermischen. Auch mit einem Spritzer Zitrone ist Rotbusch-Tee sehr lecker.
Fazit
Rooibos-Tee ist kein klassischer Tee in dem Sinne – schließlich besteht er nicht aus den Blättern der Teepflanze. Rooibos-Tee wird hierzulande auch Rotbusch-Tee genannt – gemeint ist dasselbe. Es gibt viele leckere Kombinationsmöglichkeiten und ein großer Vorteil ist, dass er koffeinfrei ist.
Nein, Rooibos-Tee enthält kein Koffein – du kannst ihn also auch problemlos am Abend genießen.
4-5 Minuten sollte dein Rooibos-Tee ziehen, damit sein Geschmack vollständig an das Wasser übergeht. Je länger du ihn ziehen lässt, desto intensiver wird sein Geschmack.
Rotbusch-Tee wird klassischerweise mit Vanille oder Karamell kombiniert. Aber auch Schokolade oder fruchtige Aromen eignen sich gut. Natürlich kannst du Rooibos-Tee aber auch pur genießen.