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Schwarzer Tee & Schwarzteemischungen

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Nach Wasser ist Schwarzer Tee das Getränk auf der Welt, das am häufigsten getrunken wird. Erstaunlich, oder? Gibt es Schwarztee in Europa doch erst seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Seine große Bekanntheit verdankt er den Engländern. Die großen Anbaugebiete für Schwarztee waren nämlich britische Kolonien. Es verwundert also nicht, dass heute in den westlichen Regionen dieser Welt überwiegend Schwarzer Tee getrunken wird.

Die Namen der größten Anbaugebiete von Schwarztee kennst du bestimmt oder hast sie zumindest schon einmal gehört. Es handelt sich um Darjeeling, Assam und Ceylon. Bis heute stehen diese Namen für hochwertigen Schwarztee und sind bei vielen Teesorten im Namen enthalten.

Ein weiterer Grund warum Schwarzer Tee so erfolgreich ist, ist seine Beschaffenheit und sein unaufdringlicher Geschmack. Dadurch eignet er sich hervorragend für die Zugabe von hochwertigen Aromen. Der bekannteste aromatisierte Schwarztee dieser Welt ist wohl der Earl Grey. Die wohl am weitesten verbreitete Geschichte zu dessen Entstehung ist wohl die folgende: Durch einen Sturm ist auf der Überfahrt nach England im Laderaum eines Schiffes Bergamotteöl ausgelaufen und in Kontakt mit dem daneben gelagerten Schwarztee geraten. Eigentlich war die Teeladung dadurch verdorben. Charles Grey, Lord und 2. Earl (1764-1845) ließ sich den beschädigten Tee zeigen und beschloss, diesen zuerst zu probieren und dann erst zu entscheiden ob die Ladung vernichtet werden sollte. Erstaunlicherweise stellte der Earl jedoch fest, dass das Bergamotteöl dem Schwarztee ein sehr feines Aroma verliehen hatte. Der Rest ist Geschichte. Der Earl Grey Tee setzte sich im englischen Adel durch und wurde über die Jahrzehnte zum bekanntesten Schwarztee überhaupt.


Schwarzer Tee - woher kommt er?

Woher kommt Schwarzer Tee eigentlich? Die größten Gebiete in denen Schwarztee angebaut wird sind Assam und Dajeeling in Indien sowie Ceylon in Sri Lanka.

Assam ist ein Bundesstaat in Indien und hat ungefähr die Fläche von Tschechien. Die Region ist von hohen Bergen umgeben und mit mehr als 1000 Teegärten das größte zusammenhängende Tee Anbaugebiet der Welt. Assam Tees zeichnen sich durch einen kräftigen, malzigen und zum Teil an Honig erinnernden Geschmack aus. Schwarzer Tee aus Assam ist sehr ergiebig.

Wenn der Name Darjeeling fällt geraten Teekenner ins Schwärmen. Darjeeling ist eine Stadt im Vorder Himalaya mit ca. 120.000 Einwohnern. Die Stadt liegt auf über 2.100 m Seehöhe. Durch diese Höhenlage entwickelt sich der Schwarztee besonders gut und erhält einen ganz besonders intensiven Geschmack. Der Schwarztee aus Darjeeling ist bekannt für sein feines und duftiges Aroma.

Wenn der Schwarztee Ende Februar bis Ende April geerntet wird spricht man vom First Flush. Der Second Flush wird von Anfang Juni bis Anfang Juli geerntet und ist ein wenig kräftiger als der First Flush.

Die Bezeichnung Ceylon Tee bezieht sich auf Schwarztee der auf Sri Lanka angebaut und verarbeitet wird. Warum? Ganz einfach ? Sri Lanka hieß bis 1972 Ceylon. Dann wurde der Name geändert. Das Qualiätsmerkmal "Ceylon Tee" ist geblieben. Schwarzer Tee aus Ceylon hat einen mittelkräftigen, herben, leicht malzigen, frischen und zum Teil an Zitrusfrüchte erinnernden Geschmack und ist sehr ergiebig.


Wie wird Schwarzer Tee hergestellt?

Wie wird aus dem geernteten Teeblatt denn nun der Schwarztee wie er bei uns in der Tasse landet? Die Teeblätter werden zunächst nach dem Ernten gewelkt. Für diesen Vorgang werden die, jetzt noch grünen, Teeblätter auf Strohmatten oder so genannten Welktrögen ausgebreitet. Die Teeblätter werden mit Ventilatoren belüftet und verlieren bei diesem Prozess ca. 30% der Feuchtigkeit. Nach ca. 8 ? 12 Stunden sind sie dann weich und geschmeidig.

Der nächste Prozess nennt sich ?Rollen?. Dabei werden die Teeblätter zu Rollen verarbeitet. Dadurch brechen die Zellwände im Teeblatt auf und es treten Zellsaft sowie ätherische Öle aus. Dieser Prozess ist notwendig damit sich das Aroma in der Tasse später überhaupt entwickeln kann. Das Rollen der Teeblätter dauert ca. 30 Minuten und wird je nach Teesorte wiederholt. Dieser Prozess ist die Voraussetzung für die Fermentation.

Erst jetzt, durch die Fermentation, wird aus Grüntee schließlich Schwarzer Tee. Fermentation bedeutet nichts anderes, als dass das Aroma intensiviert wird. Bisher wurde das Teeblatt durchgehend schonend behandelt. Damit ist jetzt Schluss. Denn bei der Fermentation werden die gerollten Teeblätter gequetscht und dadurch wird die Zellstruktur zerstört. Die Reaktion der Enzyme kann variieren indem Wärme, Sauerstoff und Feuchtigkeit zugegeben und intensiviert werden. Seine ausgeprägten Aroma- und Geschmacksstoffe sowie die dunkle Farbe, die wir von Assam und Ceylon Tee kennen, erhält der Tee aber durch eine vollkommen natürliche, biologische Reaktion - der Oxidation.

Die Fermentation ist abgeschlossen und nun werden die Teeblätter durch Heißluft getrocknet. Durch das Trocknen werden die Inhaltsstoffe konserviert und der Tee wird haltbar gemacht. Jetzt erhält der Tee auch seine dunkle Farbe. Wenn wir den Schwarztee später in der Tasse mit kochendem Wasser übergießen, wird der eingedickte Zellsaft wieder aufgelöst

Unser Schwarztee ist eigentlich fertig. Jetzt wird er nur noch nach Größe sortiert. Dies geschieht mit Hilfe von Rüttelplatten die mit Sieben ausgerüstet sind. Als einfache Faustregel kannst du dir folgendes merken: Je größer ein Teeblatt ist, desto besser ist die Qualität. Jeder Schwarztee, den du bei TaTeeTaTa bekommst entspricht der besten Qualitätsstufe.


Wie wird Schwarzer Tee richtig zubereitet?

Für einen tollen Geschmack von Schwarztee sind drei Faktoren verantwortlich. Die Art des Wassers, die Wassertemperatur und die Ziehzeit. Darauf solltest du unbedingt achten.

Für ein volles Aroma deines Schwarztees solltest du deinen losen Tee mit kochendem Wasser übergießen und dann zwischen 3 - 5 Minuten ziehen lassen. Für die Beschaffenheit des Wassers gilt - je weicher das Wasser, desto aromatischer der Tee.

Schwarzer Tee ist übrigens ein toller Ersatz für die Tasse Kaffee am Morgen. Denn auch Tee enthält Koffein.

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